Muttermale - HAUTKREBSVORSORGE

Muttermale können sich oft an ungünstigen Stellen befinden (z.B. dauernd reibend an Hosenbund, T–Shirt, Schuhen). Es gibt immer wieder welche, die an Größe zunehmen oder sich verändern. Deshalb müssen sie beobachtet werden. Besonders im Hinblick auf Farbe und Größe. Weil sich Muttermale im Laufe der Zeit verändern können, ist es sinnvoll, diese in regelmäßigen Abständen kontrollieren zu lassen. Dies betrifft besonders Menschen mit auffälligen Muttermalen.

Weil harmlose Muttermale und das gefährliche Malignes Melanom im Frühstadium kaum zu unterscheiden sind, werden verdächtige Flecken daher so schnell wie möglich operativ entfernt. So kann einer etwaigen Gefahr vorgebeugt werden.

Die Muttermalentfernung ist ein Standardeingriff. Als Methode wird die chirurgische Entfernung oder eine Entfernung per Laser angewandt. Bei vielen PatientInnen sprechen sowohl optische als auch medizinische Gründe für eine Muttermalentfernung. Nach der Erstanamnese werden die Muttermale beurteilt/untersucht.

OPERATIVE Muttermalentfernung

Der Eingriff selbst erfolgt unter örtlicher Betäubung. Die Haut wird rund um das Muttermal getrennt und herausgeschnitten. Es werden nicht nur die oberste Hautschicht, sondern gegebenenfalls auch darunterliegende, pigmentierte Gewebeschichten entfernt. Die Schnittführung verläuft so narbenarm wie möglich, je nach betroffener Körperpartie. Anschließend werden die entstandenen Schnitte vernäht und die Wunde entsprechend versorgt.

Muttermalentfernung per LASER

Diese wird nur bei gesunder Haut durchgeführt. Der Eingriff ist kaum schmerzhaft; oft reicht das Eincremen mit einer kühlenden und schmerzstillenden Salbe. Eventuell kann auch eine örtliche Betäubung erfolgen. Das Lasergerät wird auf die entsprechende Hautpartie gerichtet, der Laserstrahl trifft auf die Haut und je nach Wellenlänge und Lasertyp dringt dieser unterschiedlich tief ins Gewebe ein. Die Lichtenergie wird von den Zellen absorbiert und ruft eine künstliche Entzündung hervor. Farbpigmente werden zersprengt, die entstandenen Überbleibsel von den körpereigenen Fresszellen beseitigt. Dieser Prozess dauert einige Zeit, weshalb das endgültige Behandlungsergebnis mitunter erst nach Wochen sichtbar wird. Die behandelte Haut wird mit speziellen Cremes und eventuell einem Verband oder Pflaster versorgt.

 

Couperose
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